Spendenaktion

Auf Long Island sind 36 Familien direkt von der Katastrophe betroffen welchen mit Euren Spendengeldern geholfen wird. Folgend eine Auflistung von dem was zerstört wurde und nun wieder aufgebaut wird.

18 beschädigte Longtailboote
23 beschädigte Longtailbootsmotoren
4 gesunken Longtailboote
6 beschädigte große Boote
3 beschädigte große Bootsmotoren
1 gesunkenes großes Boot
5 zerstörte Häuser
3 zerstörte Piers

Für den Fall das die eingegangenen Spendengelder den Betrag des oben aufgelisteten Wiederaufbaus überschreiten, werden wir ein neues Wiederaufbauprojekt unterstützen. 

Spendenaktion

Aufgrund der vielen Anfragen nach einer direkten Spendenaktion wollen wir uns folgender Aktion anschließen.
Es wird garantiert, daß der gesamte Spendenbetrag ohne Abzug von Verwaltungskosten thailändischen Fischerdörfern, auf Long Island, zugute kommt.
Da es eine private Initiative ist, besteht nicht die Möglichkeit der Ausstellung einer Spendenquittung.

Kontakt:
Julie Sebode Tel.: +66 (0)7-2841071
Hanne Sebode Tel.: +49 (0)2686-8219
Email: juliedamrong@hotmail.com

Bankdetails:
Konto Inhaber: Fluthilfe Thailand
Kreissparkasse Altenkirchen
Blz: 573 510 30
Konto. Nr.: 100 00 9828
IBAN: DE79573510300100009828, BIC: MALADE51AKI
SWIFT-CODE: MALADE55550 via Landesbank Rheinland-Pfalz, D55116 Mainz

An alle Spender, bitte unbedingt in der Betreffzeile des Überweisungsformulars Eure Emailadresse mit angeben damit wir wissen bei wem wir uns bedanken können. 
 
Wir bedanken uns schon im Voraus für Eure Hilfeleistung.
Julie Sebode
Andreas Donate
Jörg Zebisch

Aktuelle Lage auf Phuket  11.01.05

Auf vielfachen Wunsch haben wir uns entschlossen, einen weiteren, letzten "Lagebericht" über die Situation in und um Phuket nach der Flutwelle abzugeben. 
Was die Insel Phuket selbst betrifft, so können wir nur berichten, dass, bis auf ganz wenige Ausnahmen alle sichtbaren Schäden beseitigt sind und hier wieder der normale Alltag eingekehrt ist. Verstärkt machen sich nun aber die Auswirkungen in Bezug auf die  Anzahl der Urlauber bemerkbar. Aufgrund von zahlreichen Stornierungen durch etliche Charterfluggesellschaften und nicht zuletzt durch eine vollkommen überflüssige Reisewarnung des Auswärtigen Amtes in Deutschland sind viel Menschen verunsichert, was die tatsächliche Situation auf der Insel Phuket betrifft. Auch die undifferenzierende Berichterstattung in den deutschen Medien, welche teilweise noch immer nicht in der Lage sind die örtlichen Gegebenheiten korrekt widerzugeben trägt ihren Teil hierzu bei.
Die Insel Phuket ist und war zu keinem Zeitpunkt zerstört, lediglich einige wenige Strandabschnitte waren betroffen. Dies sollte mittlerweile auch dem dümmsten Redakteur bekannt sein und wir, wie auch die Menschen hier haben absolut kein Verständnis für die effekthascherische, sensationslüsterne Berichterstattung einiger Medien in Deutschland. Der Schaden, welchen eine solche unqualifiziert Widergabe der hiesigen Lage anrichtet, ist auf Phuket weitaus größer als das, was die Flutwelle hier angerichtet hat. 
Den Menschen, welche nun aus den stark betroffenen Gebieten wie Khao Lak oder Phi Phi auf der Suche nach Arbeit nach Phuket kommen ist nicht dadurch geholfen dass man die einzige Einnahmequelle, nämlich den Tourismus, zu Versiegen bringt. Im Gegenteil, es wäre hilfreich wenn die Medien die Lage hier so wiedergeben würden wie sie wirklich ist.  Phuket ist als Urlaubsziel genauso gut wie vor der Flut, eher haben sich sogar einige Dinge im Nachhinein noch verbessert. Die Menschen und auch die Behörden auf der Insel tun ihr Möglichstes um Urlaubern einen erholsamen und schönen Urlaub zu ermöglichen. Man sollte sie dabei unterstützen!
Es gibt natürlich auch Gebiete, insbesondere die Insel Ko Phi Phi und die Gegend um Khao Lak ( 100 km nördlich von Phuket ), welche in einem weitaus größerem Maß in Mitleidenschaft gezogen wurden. Dort wird ein normaler Urlaubsbetrieb in den nächsten Wochen und Monaten nicht möglich sein. Diese Gebiete sind aber auch von den hiesigen Behörden teilweise auch noch nicht wieder für den Tourismus freigegeben worden.
Viele haben dort  ihre gesamte Existenz verloren und die meisten Familien haben Opfer zu beklagen.
Auch eine noch so große Spendenbereitschaft kann nicht die Not derer lindern, welche durch die Flut ihrer Zukunft beraubt wurden. Umso wichtiger ist es aus unserer Sicht, diesen Leuten soweit wie möglich zu helfen und Ihnen wieder eine Zukunftsperspektive zu geben. 
Je schneller sich der Tourismus auf Phuket erholt umso schneller und besser wird es auch gelingen diese Menschen wieder in Lohn und Brot zu bringen und Ihnen damit eine Neuanfang zu ermöglichen.
Wir appellieren deshalb an alle, welche noch am Zweifeln sind, ob Phuket wirklich bereist werden kann.
Ihr könnt bedenkenlos eueren Urlaub hier verbringen und helft damit vielen Menschen, welche teilweise vor dem Nichts stehen.
Zuletzt möchten wir uns im Namen von etlichen dankbaren Menschen in den betroffenen Gebieten für die großzügigen Spenden bedanken, welche bei uns und auch bei anderen Hilfsorganisationen eingegangen sind. 
Vielen Dank für euere Hilfsbereitschaft.
Andreas Donate
Jörg Zebisch

Situation auf Phuket am 31.12.04

Aus gegebenem Anlas möchten wir heute, am letzten Tag dieses Jahres noch einmal einen kurzen Situationsbericht zur Lage, speziell hier auf Phuket geben. 
Wie wir bereits in unserer ersten Stellungnahme deutlich gemacht haben, hat es uns hier auf Phuket bei weitem nicht so schlimm getroffen wie die Menschen in Khao Lak und auch auf Kho Phi Phi. Ganz zu schweigen von den anderen betroffenen Ländern, wo das ganze unfassbare Ausmaß der Flutwelle noch gar nicht abzusehen ist.
Wir haben viel Glück gehabt und die Schäden an den betroffenen Strandabschnitten sind bereits teilweise behoben. An den südwestlichen Stränden in Rawai, Nai Harn, Kata Noi, Kata und Karon ist bereits fast wieder der Alltag eingekehrt. Die Menschen, Touristen sowie Ausländer liegen wieder am Strand und versuchen die schrecklichen Erlebnisse der letzten Tage zu vergessen. Das gleiche gilt für Patong und die nördlicheren Strände an der Westküste, wenngleich die dort entstandenen Beschädigungen ungleich größer sind. Es sind aber auch hier, wie bereits geschrieben, lediglich die Bereiche am und direkt hinter den Stränden betroffen. In Patong zum Beispiel geht das Leben ab der parallel zum Strand verlaufenden Rat U Tit Road mit geringen Einschränkungen seinen ganz normalen Gang. Wir finden das auch gut so. Es wurden kritische Stimmen geäußert, dass es doch unverständlich sei angesichts der Katastrophe einfach so wieder zum Alltag überzugehen. Angesichts der teilweise unklaren Berichterstattung in Deutschland ist dies in vielen Fällen zwar verständlich, die tatsächliche Lage hier auf Phuket läßt dies aber problemlos zu.
Es mag dem ein oder anderen nun pietätlos erscheinen, angesichts der vielen Opfer in Kao Lak oder Phi Phi, einfach wieder zum Tauchen zu fahren und seinen Geschäften nachzugehen. Auch wir, wie viele andere haben bei diesem schrecklichen Ereignis Freunde und Bekannte verloren um die wir trauern.
Wir möchten aber auch zu bedenken geben, dass sehr viele Menschen ihr gesamtes Hab und Gut verloren haben und darauf angewiesen sind wieder Geld zu verdienen um eine neue Existenz aufbauen zu können.
Helfen kann man uns in diesem Fall nur, wenn man versucht so schnell wie möglich die Existenzgrundlage dieser Leute wieder herzustellen. Der Tourismus ist zweifellos die Haupteinnahmequelle der Menschen hier auf Phuket.
Wir und auch die Thais können deshalb auch nicht verstehen warum man Touristen, welche momentan nach Phuket in Urlaub fahren möchten dieses verweigert oder andere zwangsweise, durch Androhung zusätzlicher Kosten bei späterer Abreise, von hier ausfliegt. 
Wir haben vollstes Verständnis für diejenigen, die angesichts der schrecklichen Bilder aus Khao Lak oder Phi Phi das Land verlassen möchten. Gleichzeitig begrüßen wir aber auch die Absicht vieler hier bleiben zu wollen oder auch in der momentanen Situation hier auf Phuket Urlaub machen zu wollen.
Es ist uns sehr wohl bewusst, dass die großen Reiseveranstalter ein hohes Maß an Verantwortung ihren Kunden gegenüber haben und der momentane Einsatz macht dies auch deutlich. Gleichzeitig appellieren wir aber auch an alle, welche in den letzten Jahren hier gute Geschäfte gemacht haben, der Insel nun nicht den Rücken zu kehren sondern die Menschen hier beim Wiederaufbau ihrer Existenz soweit wie möglich zu unterstützen. 
Diejenigen, welche hier in den nächsten Wochen und Monaten ihren Urlaub verbringen wollten, bitten wir in diesem Sinne dies auch zu tun. Damit ist den Menschen hier am besten geholfen.
Zum Schluss möchten wir alle Leser bitten, soweit es möglich ist, durch eine kleine Spende auf eines der zahlreichen Spendenkonten den Opfern dieser Tragödie zu helfen. Auch kleine Beträge finden dankbare Abnehmer und helfen die Not derer zu lindern, welche nicht das Glück hatten diese Naturkatastrophe unbeschadet zu überstehen und die vor dem Nichts stehen.
Auch wollen wir nicht versäumen, gerade auch im Hinblick auf die Ereignisse der letzten Tage, allen einen guten Start in das neue Jahr zu wünschen, vor allem aber Gesundheit und die Hoffnung auf ein besseres Jahr 2005.

Andreas Donate
Jörg Zebisch

Lagebericht über die Situation hier auf Phuket

Aufgrund der vielen Anfragen haben wir uns entschlossen nachfolgenden "Lagebericht" über die Situation hier auf Phuket zu geben.
Zunächst einmal möchten wir uns bei allen bedanken die uns in den letzten tagen per Mail, SMS oder Telefon kontaktiert haben und sich sorgen um uns gemacht haben. Es geht uns wie gesagt gut und wir haben hier in der Bungalowanlage, wo wir uns zum Zeitpunkt der Welle aufgehalten haben, absolut nichts mitbekommen von dem was passiert ist.
Gleichzeitig möchten wir unser Mitgefühl für all diejenigen zum Ausdruck bringen welche bei diesem furchtbaren Ereignis einen Verwandten, Freund oder Bekannten verloren haben. Wir hatten Glück und wir sind in Gedanken bei denen welche nicht soviel Glück hatten wie wir.
Was nun die Lage hier auf der Insel betrifft, so kann man bei allem Unglück mittlerweile doch sagen, dass Phuket vergleichsweise glimpflich bei der Sache weggekommen ist.
Die Zerstörungen beschränken sich auf einen sehr kurzen Bereich hinter den Stränden, wobei die Strände im Süden ( Rawai, Chalong, Nai Harn, Kata und Karon) eher weniger betroffen wurden. In einigen Tagen werden dort die meisten Schäden behoben sein und die Hotels und Ressorts können weitgehend einen normalen Betrieb sicherstellen. Etwas stärkere Beschädigungen hat es ab Patong Richtung Norden gegeben, aber auch hier beschränkt sich die Zerstörung auf den direkten Bereich am Strand und die unmittelbar dahinterliegenden Gebäude. Hier wird es etwas dauern bis alle Schäden behoben sind, da in diesem Bereich auch die Stromversorgung teilweise zusammengebrochen ist. Alles in allem kann man aber sagen, dass wir auf Phuket Glück im Unglück gehabt haben und ein Urlaub jederzeit und uneingeschränkt möglich wäre.
Es liegen hier auf Phuket auch weder Leichen in der Gegend herum noch droht die Gefahr von Seuchen. Es gibt überall Strom und Wasser, die Versorgung ist ganz genau so wie vor der Flutwelle auch. Die Geschäfte und Shoppingcenter sind normal geöffnet und ab heute werden auch die Tauchboote wieder rausfahren.
Ganz anders und viel schlimmer sieht es in Khao Lak und Kho Phi Phi aus. Dort hat die Welle den größten Teil der Gebäude und die Infrastruktur weitgehend zerstört. Leider sind dort eine große Anzahl von Todesopfern zu beklagen und es wird sicher sehr lange dauern bis dort wieder Normalität einkehren kann. Man muss leider allen davon abraten diese Gebiete zu bereisen, da man dort aufgrund der hohen Anzahl von Todesopfern mit Problemen rechnen muss.
Was die Tauchstellen betrifft, so muss man erst noch abwarten wie es unter Wasser aussieht. Es gibt erste Meldungen von aus Similan zurückgekehrten booten welche lediglich von kleineren Schäden berichten. Die Tauchstellen um Phuket werden erst heute wieder angefahren und in den nächsten Tagen wird es genauere Erkenntnisse geben.

Soweit erst einmal ein kurzer Überblick von hier.

Geschafft !

Da wir in den letzten beiden Monaten ziemlich zu tun hatten, ist es uns leider heute erst gelungen ein paar neue Bilder auf die Newsseite zu bringen. Der Umzug ist zwar bereits fast 3 Monate vorüber, aber wir sind noch immer nicht dazu gekommen die letzten Arbeiten zu erledigen. Es sind nur noch ein paar Kleinigkeiten, aber bekanntlich sind wir ja hier in Thailand und da dauert es eben schon mal etwas länger.
Irgendwann werden auch die letzten Dinge erledigt sein und wir werden auch eine kleine Party veranstalten, aber momentan geht die Arbeit vor.

 

Neubau in der Abschlussphase

Die Fliesenlegearbeiten sind abgeschlossen und die Türen bereits eingesetzt. Momentan sind die Maler an der Arbeit. Als nächstes kommen die Fenster rein und die Schalter und Dosen werden gesetzt. Wenn alles so weiter läuft werden wir Mitte August umziehen.

Rohbau fertiggestellt

Trotz des nicht so guten Wetters während der letzten Wochen macht der Neubau große Fortschritte. Mittlerweile ist der Rohbau weitgehend fertig und das Dach ist bereits gedeckt. Die Installationsarbeiten für Wasser und Elektrik sind momentan im Gange. Auf dem linken Bild sind deutlich die beiden Wassertanks zu erkennen welche unter dem Dach platziert wurden. Zukünftig ist auch bei Stromausfall eine wenn auch eingeschränkte Wasserversorgung gewährleistet. 

 

Erweiterung der Bildergalerie

Ab sofort steht unsere neu gestaltete Bildergalerie zur Ansicht bereit.
Neben einer umfangreichen Erweiterung haben wir auch eine neue Einteilung vorgenommen, um die Navigation innerhalb der Galerie zu Vereinfachen.
Alle gezeigten Bilder wurden von Andreas an den Tauchstellen um Phuket, Similan, Richelieu Rock und Hin Deang aufgenommen. Zum Einsatz kam eine Nikon Coolpix 990 mit Weitwinkelkonverter. Die Beleuchtung übernahm in der Regel ein Nikon Blitzgerät vom Typ SB105. Die Kamera steckt in einem, bis 90m druckdichten, Gehäuse von Sealux. Somit waren auch Bilder von den tieferen Tauchstellen, und den von uns entdeckten Wracks möglich.

Wir möchten darauf Aufmerksam machen, daß eine Weiterverwertung der gezeigten Bilder unserer Zustimmung bedarf.

Baubeginn des neuen Offices

Wie viele ja schon wissen, werden wir spätestens ab Ende September ein neues Offices in der von uns geführten Bungalowanlage "Rawai Garden" beziehen.
Vor ca. 3 Wochen haben nun die Bauarbeiten hierfür begonnen, und wir werden auf dieser Seite regelmäßig über den Baufortschritt berichten. Die tragende Konstruktion des in Skelettbauweise gefertigten Gebäudes ist mittlerweile fertiggestellt und die Errichtung des Dachstuhls steht unmittelbar bevor.

 

Während zweier Tauchgänge im Rahmen eines von uns durchgeführten Trimixkurses konnten die ersten Bilder vom Wrack der Petaling gemacht werden. Speziell die hervorragenden Bedingungen während des letzten Tauchgangs ermöglichten es uns einen sehr guten Überblick über dieses, in 60m Tief liegende Wrack zu verschaffen. Die Aufbauten sind weitestgehend zusammengefallen. Das Schiff steht aufrecht im Sand und die tiefste Stelle ist bei 60,8m. Der flachste Bereich liegt bei 53,5m. Propeller und Ruderanlage sind sehr gut erkennbar. Die gefüllten Laderäume sind teilweise offen und Reste der Aufbauten bilden bizarre Strukturen. Insgesamt gesehen handelt es sich um ein sehr interessantes, kleines Wrack, welches für Trimixtauchgänge
sowohl für Beginner, als auch für zertifizierte Taucher bestens geeignet ist.

Erfolgreiche Wrackerkundung

Bei einem erneuten Tauchgang an dem, am 14. Februar von uns entdeckten Wrack, konnten wir, dank der Mithilfe unseres Freundes Fred Evans, einen großen Schritt in Richtung endgültige Identifizierung des gesunkenen Schiffes machen.

Der bei guten Bedingungen durchgeführte Tauchgang (Sichtweite am Wrack ca 5m bis 8m) ergab, daß es sich bei dem Schiff um ein 1928 in Singapur gebautes Dampfschiff handelt, welches für die Straits Steamship Co., Ltd. auf einer Werft bei Sungei Nyok gefertigt wurde. Diese Angaben konnten wir der von Fred mitgebrachten Messingplatte entnehmen (siehe Foto). Wir hoffen, aufgrund dieses Fundes, in nächster Zeit eine endgültige Identifizierung vornehmen zu können. Bisherige Recherchen haben ergeben, daß in diesem Jahr lediglich zwei Schiffe auf der betreffenden Werft für diese Firma gebaut wurden. Es muß sich also um eines dieser beiden Schiffe handeln. Weitere Erkenntnisse erhoffen wir uns auch vom nächsten, für Ende April geplanten, Tauchgang an dieser Stelle.

Aufgrund der nicht zu großen Tiefe und der geschützten Lage der Untergangsstelle eignet sich dieses Wrack insbesondere zum Sammeln von ersten Erfahrungen, aber auch zur Durchführung von Ausbildungstauchgängen im Trimix-Bereich. Wir konnten an diesem Wrack keinerlei Netze, welche ein mögliches Gefahrenpotential bilden könnten, feststellen.

Inspiration-Instruktorkurs bei Deep Blue Divers

Am 14.02.04 hat Andreas mit Erfolg seinen Inspiration-Instruktorkurs nach IART- Richtlinien abgeschlossen. Er ist ab sofort berechtigt, Ausbildung und Schnuppertauchgänge auf dem Buddy Inspiration durchzuführen. Auf diesem Wege möchten wir uns bei Neil Matthews, Instruktortrainer bei IART, für die Zusammenarbeit bedanken.

Deep Blue Divers ist somit die erste und einzige Tauchbasis in Thailand, welche Kurse für das Buddy Inspiration anbietet.
Für Taucher, welche mit eigenen Geräten anreisen bieten wir ferner die komplette Logistik (Flaschen, Atemkalk, Sauerstoff sowie TRIMIX ) für Tauchgänge an. Für Taucher, welche Ihre Tauchtouren mit uns durchführen, sind Leihflaschen und Flaschenfüllungen kostenlos, ausgenommen TRIMIX. Für den Verleih steht zunächst ein Gerät zur Verfügung. Ebenso werden wir zukünftig mindestens einmal pro Jahr einen Instruktorkurs auf Phuket durchführen. Den Termin hierfür werden wir rechtzeitig auf dieser Seite bekannt geben.

Tec-Tauchen und Tec-Ausbildung nun auch bei den Similan Islands möglich

Im Rahmen eines Tec-Kurses haben wir  am 09.11.03 den ersten Tec-Tauchgang, südlich des bekannten Tauchspots Elephant Head, auf den Similan Islands durchgeführt.

Zukünftig bieten wir auf Wunsch, gegen einen Aufpreis diese Möglichkeit für alle Tec-Kurse an. Selbstverständlich sind auch Tagestouren im Rec-Bereich zu den bekanntesten Divesites der Similans möglich.  Tauchstellen wie Deep Six, Christmas Point, Ko Tachai und Ko Bon werden ebenso angefahren wie der weltbekannte Richelieu Rock.

Wir starten mit dem Auto morgens gegen 0700 Uhr von Phuket aus zu dem ca. eine Stunde entfernt liegenden Hafen von Tap Lamu. Von dort geht es mit einem schnellen Boot zu den Tauchgründen um Similan. Die Überfahrt dauert ca. 2 Stunden. Gegen 1700 Uhr legt das Boot wieder in Tap Lamu an und zwischen 1800 und 1900 Uhr sind wir wieder zurück auf Phuket.

Neue Tauchgründe!!

Süßwassertauchen im Rajabrapah Stausee welcher im Khao Sok Nationalpark liegt. 
Geeignet zum technical und zum recreational - Tauchen.
Maximaltiefe 70 Meter. Bis 18 Meter 3 Meter Sicht, und 30°C Wassertemperatur. Zwischen 18, und 20 Meter ist eine Sprungschicht mit null Sicht. Ab 20 Meter Sichtweite so weit die Tauchlampe reicht, und 24°C Wassertemperatur. Auf jeden Fall die starken Tauchlampen mit ins Tauchgepäck legen. Kann man aber auch bei uns ausleihen.
Zu sehen gibt es Steilwände mit Höhlen, Regenwälder, und leider noch nicht die versunkene Tempelanlage. Wir sind noch dabei diese zu lokalisieren, und halten euch auf dem Laufenden.
Es ist schon ein einzigartiges Gefühl zwischen den Urwaldriesen im Schein der Tauchlampe zu schweben. Irgendwie bizarr und unnatürlich zwischen den Bäumen, wenn man sonst nur im Meer taucht.
Anfahrtszeit ist ca. 2,5 Stunden mit dem Auto. Es ist keine große Equipment Schlepperei, da man mit dem Auto direkt an das Boot am Staudamm heran fahren kann. Bootsfahrt dann ca. 30 Minuten.

"Face the Challenge"

gesponsert von Men´s Health und Rexona Men. Ausbildung zum TRIMIX-Taucher und abschließender 101 Meter Tauchgang. Der komplette Erfahrungsbericht von Martin Rimkus ist nun als Download erhältlich. 

   2,14 MB

28.02. bis 03.03. Erster Inspiration-Kurs auf Phuket

In Zusammenarbeit mit den beiden IART-Instructoren Neil Matthews und Helmut Kulmer fand der erste Inspiration-kurs auf Phuket statt. Andreas und Jörg sind nach 4 Tagen harter Arbeit glückliche Inhaber dieses Brevets und dürfen nun mit der gelben Kiste tauchen.
Viel wichtiger ist allerdings, dass Deep Blue Divers ab sofort als erste und einzige Tauchbasis auf Phuket die komplette Logistik für Inspiration-Taucher bereitstellt. Neben den passenden 3. ltr Tanks und geeignetem Atemkalk bieten wir auch die erforderlichen 100% Sauerstoff Füllungen an. Für Mehrtagestouren stellen wir spezielle Überströmschläuche bereit, womit aus mitgeführten Vorratsflaschen der Sauerstofftank nachgefüllt werden kann.
Ab der nächsten Saison werden wir auch Ausbildung auf dem Gerät sowie Schnuppertauchkurse anbieten können. 
Für ausgebildete Inspiration Trimixtaucher bieten wir die erforderlichen Trimix bzw. Heliox- Füllungen an, so dass auch tiefere Tauchgänge durchgeführt werden können. Selbstverständlich steht Bail-Out Gas im offenen System in erforderlicher Menge zur Verfügung.

14.02.03 Neues Wrack auf 60m lokalisiert

Bei einem der Ausbildungstauchgänge für Martins Trimix-Kurs konnten wir aufgrund von Aussagen örtlicher Fischer ein weiteres unbekannte Wrack in der Nähe von Phuket lokalisieren. Da während des Tauchgangs keine Zeit blieb, das Wrack zu untersuchen und wir seitdem ständig anderweitig beschäftigt waren, konnte bisher kein weiterer Tauchgang durchgeführt werden. Wir wissen deshalb noch nicht genau, um welche Art von Schiff es sich handelt. Sobald sich die Gelegenheit ergibt werden wir dort weitere Untersuchungen durchführen und auf dieser Seite darüber berichten.

17.02.03 Erster 100m Tauchgang auf Phuket

Nach Abschluss seiner Trimixausbildung bei uns hat Martin Rimkus am 17.02.03 zusammen mit Jörg den ersten 100m Tauchgang auf Phuket durchgeführt. Nach Tauchgängen in 60m Tiefe, an der HMS Vestal in 70m, und einem 85m Tauchgang führte der abschließende Tauchgang auf 101m. Eine ausführlicher Bericht über die gesamte Ausbildung und den 100m Tauchgang wird in einer der nächsten Ausgaben der Zeitschrift "Men`s Health" veröffentlicht werden.


Martin Rimkus

Martin und Joerg

Januar 2003  Umfangreiche Erweiterung unseres Flaschenangebotes

Aufgrund der starken Nachfrage nach Nitrox in den letzten Wochen haben wir zusätzliche 
12-ltr. Aluflaschen angeschafft. Um ein höchstmögliches Maß an Flexibilität auch im Bereich des Tec-Tauchens zu ermöglichen, haben wir ebenso zusätzliche 2 ltr., 3 ltr., 7ltr. und 15 ltr. Flaschen neu im Sortiment.

29.12.02  Neue Tauchstelle lokalisiert

In Zusammenarbeit mit unserem "Kapitän" Adam haben wir in der Nähe der Insel Racha noi
eine neue und sehr interessante Tauchstelle entdeckt und erforscht. Es handelt sich um ein Plateau welches in 24m Tiefe beginnt und im Bereich zwischen 30m und 35m eine unglaubliche Vielfalt im Bezug auf Unterwasserfauna und Flora bietet. Bereits beim ersten Tauchgang wurden wir von einem 4m Manta besucht und riesige Schwärme von Makrelen, Thunfischen, Barrakudas und  Fledermausfischen haben wir bei den folgenden Tauchgängen regelmäßig angetroffen. Auch Leopardenhaie sind offensichtlich sehr häufig dort anzutreffen und demnächst gibt es die ersten Bilder von diesem Platz. Dem Entdecker zu Ehren haben wir diese Stelle "Adams Peak" genannt.

Letztes im zweiten Weltkrieg gesunkene britische Kriegsschiff gefunden.

Durch Augenzeugenberichte von Seeleuten der HMS Vestal und der HMS Squirrel ist uns nun die eindeutige Identifizierung des Wracks gelungen. Bei dem von uns lokalisierten Wrack handelt es sich um die HMS Vestal, welche am 26 Juli 1945 in Landnähe vor Phuket gesunken ist. Die HMS Squirrel hingegen befand sich während ihrer Versenkung auf offener See. Phuket war lediglich nur am Horizont zu sehen.
Bei unserem letzten Tauchgang am 14.10.02 sind uns die bisher besten Bilder gelungen. 

Am 12.06.02 haben wir einen weiteren Tauchgang am Minenräumer durchgeführt. Die Hauptaufgabe dieses Tauchgangs lag darin, weitere Bilder aufzunehmen, und an der eindeutigen Identifizierung des Wracks zu arbeiten.
Als wir mit dem Boot auf der Position angekommen waren, mussten wir feststellen, daß unsere Oberflächenboje verschwunden war. Nach mehreren Anläufen gelang es eine Markierungsboje direkt am Wrack zu platzieren und wir  (Andreas und Jörg) konnten unseren Tauchgang beginnen. Bei 70 Metern auf dem Grund angekommen hatten wir das Wrack nach 2 min. gefunden.  Wir sind dieses Mal von einer anderen Stelle an das Wrack heran getaucht, und haben dabei einen neuen Eindruck bekommen. Die Sicht  war etwas besser als beim letzten Tauchgang, aber bei weitem noch nicht ideal um gute Bilder zu machen.


Leinenblock

Luke

Muräne

Anker

Rohr

Triplepack

Britisches Kriegsschiff gefunden

In den letzten Wochen hatten intensive Nachforschungen ergeben, dass es sich bei dem von uns lokalisierten Wrack möglicherweise um einen, im  Zweiten Weltkrieges gesunkenen, britischen Minenräumer handeln könnte. Ein weiterer Tauchgang zu dem in 70m Tiefe liegenden Wrack sollte uns nach Möglichkeit Gewissheit darüber verschaffen. Auch war geplant einige Fotos von dem Wrack zu schießen und auch eventuell das ein oder andere Fundstück  zu bergen. Mit von der Partie waren natürlich Jörg, Fred ein tieftaucherfahrener Wracktaucher und zum ersten Mal auch Andreas mit seiner Kamera. Ebenso, wie bei den vorangegangenen Tauchgängen mit an Bord war unser Freund, "Navigator" und Supervisor Adam Douglas. Nachdem dieser uns zielsicher an die Position geführt hatte wurde zunächst eine Markierungsboje gesetzt und Adam ging mit seiner Tauchausrüstung ins Wasser um unsere, in ca 15m Tiefe verankerte Wrackboje zu suchen. Nach 25 Minuten konnte diese lokalisiert werden und eine Aufstiegsleine mit Boje wurde daran befestigt. Fred, der das längste Tauchprofil hatte tauchte als erster ab, gefolgt von Andreas und Jörg. Schon beim Abtauchen zeigte sich, dass die Sicht bei weitem nicht so gut war wie bei den drei vorangegangenen Tauchgängen. Das Fotografieren am Wrack mit Blitzgerät war nicht möglich, und die Sicht für Übersichtsaufnahmen nicht ausreichend. Die gezeigten Bilder vom Wrack konnten aber unter Zuhilfenahme der von Jörg mitgeführten Lampe gemacht werden und vermitteln einen ersten Eindruck von dieser Tauchstelle. 


Adam und Jörg vor dem Tauchgang

vermutlich eine Handgranate

Munitionsfundstelle

Einstieg vom Oberdeck

Fred mit Geschoss beim Aufstieg

zufriedene Gesichter

Begutachtung des Fundstücks

Was nun maßgeblich zur Identifizierung des Wracks beigetragen hat, sind die beiden geborgenen Fundstücke. Eine von Jörg und Andreas mitgebrachte Munitionshülse, sowie das von Fred geborgene Geschoss eines Geschützes. Beide Munitionstypen passen exakt zu dem erwarteten Schiffstyp, einem britischen Minenräumer der Algerine-Class. Zwei Schiffe dieses Typs, die Vestal und die Squirrel sind im Juli 1945, bei einer Offensive der Royal Navy gegen die Japaner, in den Gewässern vor Phuket gesunken. Die Squirrel lief auf eine Mine und wurde dabei so schwer beschädigt, dass sie aufgegeben werden musste und von eigenen Schiffen versenkt wurde. Die Vestal hingegen wurde das Opfer eines japanischen Kamikaze-Fliegers, übrigens der einzig Kamikaze-Angriff im indischen Ozean. Es waren die letzten beiden Verluste der britischen Marine im zweiten Weltkrieg. Um welches der beiden Schiffe es sich nun handelt konnte noch nicht festgestellt werden und es bleibt den nächsten Tauchgängen vorbehalten, dieses letzte Geheimnis zu lüften.

Patronenunterseite mit Beschriftung

Patrone ( ohne Projektil )

Modell der Algerine Klasse

Orginalaufnahme HMS Vestal

 

Zum Abschluß noch ein Anmerkung:  Da sich zumindest bei dem, durch den Kamikaze-Angriff gesunkenen Schiff aller Wahrscheinlichkeit nach noch gefallene Matrosen befinden, sehen wir bis zur endgültigen Identifizierung von einem Eindringen in das Wrack ab.

Veröffentlichung in der Zeitschrift Tauchen.

In der Ausgabe 6/02 der Zeitschrift Tauchen wurde ein kleiner Bericht über unsere Basis veröffentlicht. Auch wenn das Bild Jörg zeigt und nicht Andreas, so haben wir uns über diesen Artikel natürlich sehr gefreut und möchten uns an dieser Stelle bei den verantwortlichen Redakteuren recht herzlich bedanken.

Zum Lesen aufs Bild klicken

Es hat sich mal wieder bewiesen, alle guten Dinge sind drei. Am 21.04.02 um 16:20 Uhr waren wir bei unserem dritten Tauchgang auf 70m direkt am Wrack. Den Anker hatten wir bis auf 5 Meter genau an das Wrack platziert, so das wir unter Wasser nicht mehr zu suchen brauchten. Die Grundzeit von 22 min. hatten wir damit verbracht eine Markierungsboje direkt am Wrack zu befestigen. Beim nächsten Tauchgang  werden wir uns erst mal einen Überblick über das Wrack verschaffen, und euch dann berichten um was für ein Schiff es sich nun tatsächlich handelt. Eines steht fest, der Kahn ist sehr groß.
Wir sind nun in der Lage, für brevetierte Trimix-Taucher Tagesausfahrten dorthin zu unternehmen. Für solche die es werden wollen, könnt ihr bei uns auch die Ausbildung bis zum
Trimix-Taucher absolvieren. Die Ausfahrt dauert mit einem Tauchboot vom Chalong Pier aus ca. eine Stunde. 

Zusammengestelltes Equipment

Vor der Abfahrt aus dem Resort 

Tauchgangsbesprechung

Decostop

Am 16.03.02 hatten wir den zweiten Anlauf auf ein 70m tiefes Wrack vor Phuket gestartet. Wie auch beim ersten Versuch hatten wir den Kontakt eindeutig auf dem Sonar erkannt. Beim Tauchgang fanden wir dann einen großen Propeller mit Welle im Suchkreis um die Ankerleine. Nach unterschiedlichen Informationen soll es sich um ein ca. 50 Meter langes Japanisches, oder Amerikanische Kriegsschiff handeln.

Nach diesem Prinzip wollten wir eigentlich direkt am Wrack ankern. Da aber, besonders in Thailand, Theorie und Praxis etwas anders aussehen, sollte es beim nächsten Versuch klappen.
Das ganze Gerödel auf den Buckel, und dann nichts wie ab ins 30°C warme Wasser. Ab 40 Meter kommt eine Sprungschicht bei der die Temperatur auf 21°C abfällt.
Bei den Deco-Stopps wird man dann wieder mit 30°C warmen Wasser verwöhnt.
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