Tauchen lernen – die Dinge, die Sie wissen müssen

In den letzten 20 Jahren hat sich das Gerätetauchen von einer Nischenaktivität zu einer sehr beliebten Freizeitbeschäftigung entwickelt.

Einst nur ernsthaften Männern mit kräftigen Bärten und gelegentlichen Frauen vorbehalten, ist das Sporttauchen zu einer Freizeitbeschäftigung geworden, die fast jedem zugänglich ist, der es sich leisten kann, daran teilzunehmen – vom 8. bis zum 80. und darüber hinaus.

Aber es gibt Fallstricke und Probleme, die mit dem Erlernen des Tauchens verbunden sind, und in meinen fast zehn Jahren als Vollzeit-Tauchlehrer musste ich so ziemlich jede Frage beantworten, die man mir stellen könnte, von interessierten – aber unsicheren – Leuten, die ihren Horizont erweitern wollen, bis hin zu erfahrenen “Experten”, die davon ausgehen, dass sie durch das Abhängen von so viel teurer Ausrüstung wie möglich von ihren D-Ringen irgendwie zum Gipfel der Unterwasser-Enthusiasten werden.

Ich habe in Internetforen – die zum Teil wochenlang dauerten – viele Diskussionen über die “richtige Art und Weise” des Tauchenlernens geführt, und in unserer Artikelserie über das Tauchenlernen werde ich einige der Vor- und Nachteile dieser Erfahrung untersuchen; was Sie im Voraus wissen müssen, was Sie von Ihrer Ausbildung erwarten können und was Sie nach Ihrer ersten Zertifizierung damit tun müssen.

Im Sinne einer fairen Offenlegung muss ich sagen, dass ich ein PADI Master Instructor bin, und obwohl ich Taucher aller Erfahrungsstufen, von Anfängern bis zu anderen Tauchlehrern, ausgebildet habe, bin ich keine plappernde Werbung für irgendeine Ausbildungsorganisation.

Ich bin nicht so versiert in den Ausbildungsprogrammen anderer Organisationen und werde mich daher öfter als andere auf PADI-Standards beziehen, aber ich bin auch erstens Taucher und zweitens Tauchlehrer, und während meiner Jahre als Vollzeit-Tauchprofi habe ich gute und schlechte Taucher von allen großen Ausbildungsorganisationen gesehen, oft mit den gleichen grundlegenden Fehlern, von denen ich hoffe, einige in dieser Artikelserie ansprechen zu können.

  IST ES SICHER?

Ja, ja, das ist es. Ich sage immer, dass es so sicher ist wie das Überqueren der Straße – man befolgt einige Grundregeln, behält seinen Verstand bei und geht keine unnötigen Risiken ein, und alles wird gut: Wenn man in beide Richtungen schaut, Verkehrsfluss und -richtung richtig einschätzt und die Augen offen hält, kommt man gut auf die andere Seite. Wenn Sie hingegen mit verbundenen Augen über die Autobahn schlurfen, dann werden Sie – mit der möglichen Ausnahme der M25 zur Hauptverkehrszeit – zu einem klebrigen Ende kommen.

Die grundlegendsten Sicherheitsprinzipien für das Tauchen werden gleich zu Beginn des Ausbildungsprogramms jeder Agentur vermittelt: Halten Sie niemals den Atem an, überschreiten Sie niemals die Grenzen Ihrer Ausbildung, kitzeln Sie niemals den Steinfisch.

Während die Zahl der Taucher in den letzten 20 Jahren exponentiell zugenommen hat, ist die Zahl der tödlichen Tauchunfälle prozentual dramatisch zurückgegangen.